Praxis Marianne Kittel für Psychoanalyse und Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg
Praxis Marianne Kittel für Psychoanalyse und Psychotherapie in Berlin-Charlottenburg

Therapieverfahren

Psychoanalyse, analytische Psychotherapie und Gruppentherapie

in Berlin-Charlottenburg

Praxisschwerpunkt

In meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg arbeite ich schwerpunktmäßig im Rahmen von Psychoanalyse, analytischer Psychotherapie und analytischer Gruppentherapie.

Je nach Anliegen, persönlicher Situation und therapeutischer Fragestellung können unterschiedliche psychodynamische Verfahren sinnvoll sein.

Die Verfahren unterscheiden sich unter anderem hinsichtlich Setting, Sitzungsfrequenz und therapeutischem Fokus. Gemeinsam ist ihnen das Ziel, innere Konflikte, Beziehungsmuster und unbewusste Dynamiken besser zu verstehen und langfristige Veränderungen zu ermöglichen.

Psychodynamische Psychotherapie kann insbesondere hilfreich sein, wenn depressive Gefühle, Ängste, Erschöpfung oder wiederkehrende zwischenmenschliche Schwierigkeiten zunehmend belastend werden.

Abstrakte Darstellung zweier Gesichter als Symbol für Psychoanalyse, analytische Psychotherapie und zwischenmenschliche Beziehungen.
Abstrakte Darstellung zweier Gesichter als Symbol für Psychoanalyse, analytische Psychotherapie und zwischenmenschliche Beziehungen.

Psychoanalyse / analytische Psychotherapie

Viele seelische Beschwerden entstehen nicht isoliert im Hier und Jetzt. Psychoanalyse und analytische Psychotherapie gehören zu den psychodynamischen Verfahren. Sie gehen davon aus, dass frühere Erfahrungen unser Denken, Fühlen und Handeln oft stärker beeinflussen, als uns bewusst ist. Diese Erfahrungen können sich darin zeigen, wie wir fühlen, Beziehungen gestalten oder auf Konflikte reagieren.

Im therapeutischen Prozess kann das, was zunächst als Gefühl oder innere Spannung erlebt wird, nach und nach eine Sprache finden. Dabei können auch die Zusammenhänge zwischen der eigenen Lebensgeschichte und dem heutigen Erleben allmählich sichtbar werden. Nicht nur das gemeinsame Nachdenken, sondern auch das emotionale Erleben innerhalb der therapeutischen Beziehung spielt dabei eine zentrale Rolle.

Rahmen:

  • Frequenz: 2–3 Sitzungen pro Woche (Sitzungslänge jeweils 50 Minuten)

  • Setting: im Liegen auf der Couch oder im Sitzen

  • Dauer: etwa 2–4 Jahre

Die höhere Sitzungsfrequenz unterstützt einen kontinuierlichen therapeutischen Prozess und schafft einen verlässlichen Rahmen, in dem das innere Erleben Zeit hat, sich zu entfalten und gemeinsam bearbeitet zu werden.

Holzfiguren in einer Gruppe als Symbol für analytische Gruppentherapie und zwischenmenschliche Beziehungen
Holzfiguren in einer Gruppe als Symbol für analytische Gruppentherapie und zwischenmenschliche Beziehungen

Gruppentherapie / analytische Gruppenpsychotherapie

Die analytische Gruppentherapie bietet die Möglichkeit, sich selbst im Kontakt mit anderen Menschen besser kennenzulernen.

Die Gruppe macht zwischenmenschliches Erleben unmittelbar im Hier und Jetzt sichtbar. Dadurch können gewohnte Beziehungserfahrungen erkannt und neue Erfahrungen im Umgang mit sich selbst und anderen möglich werden.

Rahmen:

  • Frequenz: je nach Gruppe 1 oder 2 Sitzungen pro Woche (Sitzungslänge jeweils 100 Minuten)

  • Setting: slow-open Gruppe mit 6-9 Teilnehmenden (fortlaufende Gruppe mit gelegentlichen Neuaufnahmen)

  • Dauer: etwa 2–4 Jahre

In meiner Praxis finden analytische Gruppen mit ein- oder zweimal wöchentlicher Frequenz statt.

Die Gruppe wird dabei zu einem Erfahrungsraum, in dem sich das eigene Erleben im Hier und Jetzt zeigt: Wie gehe ich mit Nähe und Distanz um? Wie erlebe ich andere Menschen? Welche Erwartungen habe ich an Beziehungen? Die Rückmeldungen der anderen Teilnehmenden können neue Perspektiven eröffnen und dazu beitragen, vertraute Muster zu erkennen und zu erweitern.

Insbesondere Gruppen mit höherer Sitzungsfrequenz ermöglichen eine kontinuierliche Arbeit, in der Themen nah am aktuellen Erleben aufgegriffen und vertieft werden können.

Vase mit Zweigen als Symbol für Reflexion, Entwicklung und psychotherapeutische Veränderungsprozesse
Vase mit Zweigen als Symbol für Reflexion, Entwicklung und psychotherapeutische Veränderungsprozesse

Weitere Verfahren

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ist ein psychodynamisches Verfahren, das sich auf aktuelle Konflikte und deren unbewusste Hintergründe konzentriert.

Der Fokus liegt auf dem Verständnis gegenwärtiger Belastungen und Schwierigkeiten vor dem Hintergrund der eigenen Lebens- und Beziehungsgeschichte. Durch die gemeinsame Betrachtung können Zusammenhänge klarer werden und neue Handlungsmöglichkeiten entstehen.

Rahmen:

  • Frequenz: in der Regel eine Sitzung pro Woche (50 Minuten)

  • Dauer: meist etwa 1–2 Jahre

Informationen zu häufigen Anliegen und psychischen Beschwerden, bei denen psychodynamische Psychotherapie hilfreich sein kann, finden Sie unter Behandlungsgründe.